Turn- und Sportvereinigung 1885 e.V. Lämmerspiel

TURN- UND SPORTVEREINIGUNG  1885 e.V.

 Ziele unseres Vereins in einer kurzen Zusammenfassung:
 
Durch Kontinuität soll möglichst langfristig garantiert werden,
dass die Ziele in unserer Nachwuchsarbeit erfolgreich umgesetzt werden,
um so die sportliche Zukunft des Vereins zu sichern und zugleich den
Jugendspielern eine Perspektive bis in den Seniorenbereich zu bieten.
Allen Jugendspielern sollen Grundelemente wie:
Teamgeist, Teamfähigkeit, Respekt, Einsatzbereitschaft, Pflichtbewusstsein,
Hilfsbereitschaft und Fair Play vermittelt werden, um die
Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche, sportliche Zukunft zu schaffen.
 
Daran arbeiten Wir!
 
Unsere gesamten Ziele finden Sie unten: Konzeption Jugendfußball

              




Konzeption Jugendfußball                                           Stand: 01/2017

 



1. Grundsätze und Ziele

2. Struktur der Jugendfußballabteilung

3. Verhaltensregeln und Aufgaben

4. Mannschaftseinteilung und Anforderungen

5. Platzregeln



1. Grundsätze und Ziele


  • Die „Konzeption Jugendfußball“ legt Ziele, Werte und Regeln fest. Sie soll Bestandteil unserer Arbeit sein und uns in allen Bereichen unserer Jugendfußballabteilung als Wegweiser begleiten.

  • Die Konzeption sieht vor, alle, im Jugendfußball Mitwirkenden, in die Jugendarbeit mit einzubinden, um eine größtmögliche  Effizienz und Kompetenz, in allen Bereichen unserer Jugendabteilung zu erlangen.

  • Wir wollen Kindern und Jugendlichen Spaß am Fußballspielen vermitteln und ihr soziales Verhalten fördern.

  • Unser Wunsch ist es unsere Jugendspieler als Nachwuchs für den Seniorenbereich auszubilden und für diesen langfristig zu binden.


2. Struktur der Jugendfußballabteilung

 

  1. Mannschaft

  2. Spiel- und Trainingsbetrieb

  3. Öffentlichkeitsarbeit

  4. Materialbeschaffung

  5. Sponsoring

  6. Veranstaltungen und Events

  7. Finanzen

  8. Verwaltung

  9. Jugendleiter


1.  Die Mannschaft


  • besteht aus Spielern, Trainern, Betreuern und Eltern


  • ist für sich eigenständig, organisiert sich selbst und handelt nach der Konzeption Jugendfußball


  • Trainer und Betreuer sind Bindeglied zwischen Mannschaft und Verein, sie übernehmen Führungs- sowie Vorbildfunktion für die Spieler


  • jede Entscheidung einer Mannschaft erfolgt im Sinne der Konzeption Jugendfußball


  • ist verantwortlich für die rechtzeitige Meldung der Spielergebnisse nach Heimspielen


  • Organisation und Durchführung von Abschlussfahrten


  • Übernahme von Diensten, die der Bereich Veranstaltungen an die Mannschaft delegiert



  1. Spiel- und Trainingsbetrieb


2.1. sportlicher Leiter Spiel- und Trainingsbetrieb

Sportlicher Leiter  Kleinfeld: Guido Zausch,  Sportlicher Leiter  Großfeld:  Günther Schräpel



  • verantwortlich für die jugendlichen Schiedsrichter des Vereins                     (G.S.)


  • sucht Jugendliche, die die Ausbildung zum Schiedsrichter machen möchten (G.S.)


  • Ansprechpartner für Trainingsinhalte, Spielsysteme und das Regelwerk (DFB)


  • gibt Trainern zu Saisonbeginn Trainingsbeispiele anhand derer, die Lerninhalte eingeübt werden sollen  


  • besucht regelmäßig Training und Spiele der Mannschaften, um sich ein Bild vom Leistungsstand zu machen  


  • Betreuung von neuen und jungen Trainern  


  • Koordination des Trainings und Hallentrainings                                              (G.Z.)


  • Spielverlegungen mit Trainern/Betreuern und Verwaltung abstimmen


  • trifft Entscheidungen über die Bespielbarkeit der Plätze, in Absprache mit dem Abteilungsleiter Fußball                                                                                     (G.S.)


  • Koordination der Plätze bei Spielen, Weitergabe der Termine an die stellv. Jugendleitung


  • Einhaltung von Regeln kontrollieren


  • Beteiligung an Organisation von Turnieren


  • Kümmert sich mit dem Einkäufer um die Ausrüstung der einzelnen Mannschaften


  • Sorgt dafür, dass allen Mannschaften qualifizierte Trainer und Betreuer zur Verfügung stehen, in Zusammenarbeit mit dem Verantwortlichen für Fort- und Weiterbildungen   

                                                                                                                                                   (G.S.)









2.2. Fort- und Weiterbildungen, Verantwortlicher: Sascha Kais


  • Koordination der Trainerschulungen,  in Absprache mit dem sportlichen Leiter und dem Jugendleiter


  • Sorgt mit den Sportlichen Leitern dafür, dass allen Mannschaften qualifizierte Trainer und Betreuer zur Verfügung stehen



2.3. Passwesen,   Verantwortlicher: Stefan Schroth


  • Weitergabe von Passanträgen


  • verantwortlich für die Passvergabe und Mitgliedschaftsangelegenheiten


  • Beantwortung von Passanfragen und Weiterleitung von Pässen der ausgeschiedenen Spieler an den Verband




3.   Öffentlichkeitsarbeit, Verantwortliche: Axel Balfanz, Thomas Schäfer


  • verantwortlich für die regelmäßige mannschaftsübergreifende Berichterstattung an Zeitungen und innerhalb des Vereins


  • regelmäßige Berichte über die Arbeit der Jugendabteilung an Zeitungen und innerhalb des Vereins


  • Veröffentlichung von Sonderaktionen der Mannschaften


  • Pflege der Homepage der Jugendabteilung


  • Erstellung eines Newsletters


  • Anlage eines E-Mail-Verteilers für Newsletter und Veranstaltungen






4.   Materialbeschaffung und Materialverwaltung, Verantwortlicher: Klaus Kais


  • verantwortlich für die Beschaffung aller notwendigen Materialien für den Spiel- und Trainingsbetrieb, zentraler Einkauf


  • verantwortlicher Ansprechpartner beim Einkauf von Trikots, Trainingsanzügen u.s.w.


  • Bestandsaufnahme und Erstellung eines Bestandsverzeichnisses


  • zuständig für die Ordnung und Vollständigkeit der vorhandenen Materialien


  • Beschaffung von Infomaterial für Ferienfreizeiten der Mannschaften


  • Verwaltung des Lehrmaterials in Zusammenarbeit der Sportlichen Leiter




5.   Sponsoring, Verantwortliche: Roland Peterson, Volker Schnabel


  • zentraler Ansprechpartner für alle Sponsoren


  • sucht eigenverantwortlich neue Sponsoren


  • koordiniert die Ausstellung von Spendenquittungen und die Übergabe des Geldes an den Bereich Finanzen


  • stellt sicher, dass alle Zahlungen über die Bankverbindung des Hauptvereins laufen



6.   Veranstaltungen, Verantwortliche: Jörg Bauer, Andreas Müller


  • verantwortlich für die Organisation aller Großveranstaltungen und Feste der Jugendfußballabteilung


  • organisiert den wirtschaftlichen Bereich der Turniere


  • organisiert einmal in der Saison eine gemeinsame Aktion für alle Trainer und Betreuer


  • Übernahme der Verteilung von Diensten, die vom Hauptverein bzw. der Fußballabteilung an die Jugend delegiert werden


  • Zusammenarbeit mit dem Bereich Materialbeschaffung, Finanzen und Verwaltung




7.   Finanzen, Verantwortlicher: Axel Mühlbacher


  • führen der Kasse bzw. der Bankkonten der Jugendabteilung


  • Zusammenarbeit mit dem Bereich Veranstaltungen bei Festen


  • Auszahlung von vorgelegten Geldern an Mitglieder der Jugendfußballabteilung


  • Jahresfinanzbericht an den Hauptverein


  • Erstellung von Spendenquittungen in Zusammenarbeit mit dem Bereich Sponsoring und Finanzen



8.   Verwaltung, Verantwortliche: stellv. Jl: Michaela Schräpel


  • Führung des Schriftverkehrs


  • Mannschaftsmeldungen an den Verband


  • Einladung und Verteilung von Turniereinladungen an die Mannschaften


  • Erstellung des Platzbelegungs- und Trainingsplans in Zusammenarbeit mit dem Bereich Spiel- und Trainingsbetrieb


  • Erstellung des Bewirtungsplans in Zusammenarbeit mit dem Bereich Veranstaltung


  • Spielverlegungen nach Anweisungen des Jugendleiters beantragen


  • Weitergabe von außergewöhnlichen Platzbelegungen (Pokal-, Freundschaftsspiele) an Vorstand und Trainer










9.   Jugendleiter: Jörg Bauer


  • Organisiert regelmäßige Versammlungen mit den Trainern


  • Ansprechpartner für den Fußballkreis/Fußballverband in allen Belangen (hat die hieraus notwendig werdenden internen Abläufe zu veranlassen)


  • Teilnahme an Vorstands- und anderen Sitzungen vom Hauptverein und der Fußballabteilung


  • Ansprechpartner für Spieler, Eltern und Trainer


  • Spielverlegungen


  • Prüfung von Urteilen und Veranlassung der Einlegung von Rechtsbehelfen


  • Bei evtl. auftretenden Problemen bemüht er sich, überzeugende Lösungswege aufzuzeigen


  • Repräsentiert die Jugendabteilung sowohl nach innen als auch nach außen


  • Besucht regelmäßige Fortbildungen, damit er in sportrechtlichen Fragen immer auf dem neusten Stand ist



3. Verhaltensregeln und Aufgaben

 

In einer großen Gemeinschaft wie in einem Fußballteam bzw. einer Fußballabteilung müssen gewisse Spielregeln eingehalten werden.

Fußball ist ein sehr emotionaler Sport. Bestimmte Verhaltensweisen vermeiden dabei mögliche Eskalationen und tragen zum friedlichen Miteinander bei.

Jeder Spieler, Trainer und Betreuer ist dabei auch Vorbild für die jüngeren Jahrgänge.

Folgende Verhaltensweisen erwarten bzw. wünschen wir uns im Umgang sowohl untereinander, als auch den anderen Mannschaften gegenüber.











 

 

  1. Trainer und Betreuer


  • respektvollen Umgang mit Schiedsrichtern, Gegnern und Zuschauern

  • Zuverlässigkeit

  • Pünktlichkeit

  • vorbildhaftes Verhalten

  • respektvollen Umgang miteinander

  • Disziplin

  • Ansprache mit Vornamen

  • Üben von positiver Kritik

  • Wortwahl

  • Gleichbehandlung von Spielern

  • Fairness

  • Toleranz

  • Kritikfähigkeit

  • Lernbereitschaft

  • Hilfsbereitschaft

  • Befolgen der Platzregeln



 

 

  1. Spieler


  • respektvollen Umgang mit Schiedsrichtern, Gegnern und Zuschauern

  • Zuverlässigkeit

  • Pünktlichkeit

  • vorbildhaftes Verhalten

  • respektvollen Umgang miteinander

  • Disziplin

  • Wortwahl

  • Fairness

  • Toleranz

  • Kritikfähigkeit

  • Lernbereitschaft

  • Hilfsbereitschaft

  • Befolgen der Platzregeln


 

 

  1. Eltern


  • respektvollen Umgang mit Schiedsrichtern, Gegnern und Zuschauern

  • Zuverlässigkeit

  • Pünktlichkeit

  • vorbildhaftes Verhalten


  • respektvollen Umgang miteinander

  • Disziplin

  • Wortwahl

  • Fairness

  • Toleranz

  • Hilfsbereitschaft

  • Befolgen der Platzregeln


 

 

  1. Zuschauer und Besucher


  • vorbildhaftes Verhalten

  • respektvollen Umgang miteinander

  • Wortwahl

  • Fairness

  • Toleranz

  • Hilfsbereitschaft

  • Befolgen der Platzregeln




4. Mannschaftseinteilung und Anforderungen

 

4.1 Mannschaftseinteilung


Bambini

Die Kinder werden in sinnvollen Gruppengrößen nach Jahrgängen geordnet.

 

G- bis E-Jugend

Die Einteilung der Kinder erfolgt nach Jahrgängen. Ein Abweichen hiervon ist nach Übereinkunft der Trainer mit der Jugendleitung möglich.

 

D- bis A-Jugend

Vom Grundprinzip her werden alle Kinder nach Jahrgängen sortiert. Sollte es vom sportlichen Standpunkt aus erforderlich sein, kann abgewichen werden. Die Entscheidung hierüber trifft die Jugendleitung.

 







 



4.2 Anforderungen


Grundsätze zum qualifizierten Training


  • Spaß am Fußballspielen

  • bis einschließlich der D/C-Junioren steht grundsätzlich der Ball im Mittelpunkt des Trainings

  • Übungen und Laufeinheiten ohne Ball sollten grundsätzlich vermieden werden

  • Trainer sollen falsch ausgeübte Übungen korrigieren, da fehlerhafte Bewegungsmuster, die automatisiert sind, kaum wieder veränderbar sind

  • Verbesserungen und Veränderungen des Bewegungsablaufes müssen erklärt und demonstriert werden können

  • Vielseitigkeit fördern > Einseitigkeit vermeiden (Beispiel: Beidfüssigkeit)



  • Trainingsinhalte vorbereiten, auch individuell

  • Jeder Mannschaft soll eine Mappe mit verschiedenen Übungen speziell für diesen Jahrgang zur Verfügung gestellt werden, diese Mappen sollen mit Hilfe der Trainer und Betreuer gemeinsam erstellt und immer wieder aktualisiert werden

 

Bambini und G-Junioren => Umfassende Bewegungsschulung


Ziele:


  • Spaß und Freude am Fußballspielen erleben

  • Erfolg und Leistung stehen nicht im Mittelpunkt

  • das eigene Bewegungskönnen verbessern

  • Kennen lernen elementarer Grundregeln des Spiels

  • Ganzheitliche Förderung der Kinder durch vielseitige Bewegungsaufgaben

  • Das eigene Leistungsvermögen erproben und dabei Selbstvertrauen aufbauen

  • Verschiede Ballspiele/Gruppenspiele (nicht nur fußballspezifisch) kennen lernen

  • Ideen und Kreativität beim Erfinden neuer Bewegungen zeigen

  • Eigene Bedürfnisse und Wünsche ansprechen


Trainingsinhalte:


  • kleine Fußballspiele (z.B. 3 gegen 3, 4 gegen 4 mit/ohne TW)

  • Spiele/Aufgaben mit Kleingeräten und anderen Materialien wie Reifen, Stäbe, Kästen, Luftballons

  • Mannschaftsspiele

  • Vermittlung einfacher Regeln

  • vielseitige Aufgaben mit dem Ball am Fuß

  • einfache Aufgaben mit dem Ball

  • kleine Spiele mit dem Ball



  • Spiele, in denen verschiedene Bewegungsformen wie Laufen und Werfen oder Laufen und Schießen kombiniert werden

  • einfaches Laufen und Bewegen

  • vielseitige Übungen mit verschiedenen Bällen


Typische Merkmale von Bambini- und G-Junioren-Spielern:


  • großer Bewegungs- und Spieldrang

  • schnelle Ermüdung

  • hohe Beweglichkeit, schwach ausgebildete Muskulatur

  • geringe koordinative Eigenschaften

  • unterschiedliche Leistungsvoraussetzungen

  • ausgeprägte Neugierde

  • geringes Konzentrationsvermögen

  • starke Ich-Bezogenheit

  • starke Orientierung am Trainer

  • ausgeprägte Phantasiewelt


 

F- und E-Junioren => Grundlagentraining

 

F-Junioren



Ziele:


  • Erlernen erster Grundtechniken > Passspiel, Torschuss, Dribbling

  • Erlernen einfachster Finten

  • altersgemäße Koordination

  • ganzheitliche Förderung der Kinder durch vielseitige Bewegungsaufgaben

  • Förderung der Ball- und Bewegungsgeschicklichkeit

  • kennen lernen elementarer Grundregeln des Spiels (Positionen)

  • Förderung des Mannschaftszusammenhaltes

  • Vermittlung des Spielgedankens > Tore erzielen und Tore verhindern

  • Motivation zur Bewegung durch vielseitige sportliche Aktivitäten

  • Spaß und Freude am Fußballspielen erleben



Trainingsinhalte:


  • kleine Fußballspiele (z.B. 3 gegen 3, 4 gegen 4 mit/ohne TW)

  • Mannschaftsspiele

  • Vermittlung einfacher Regeln

  • vielseitige Aufgaben mit dem Ball am Fuß

  • einfache Aufgaben mit dem Ball



  • einfache Lauf- und Fangspiele

  • Spiele, in denen verschiedene Bewegungsformen wie Laufen und Werfen oder Laufen und Schießen kombiniert werden

  • Vielseitigkeitswettbewerbe

  • Spiele mit technischen Schwerpunkten

  • allgemeines Koordinationstraining (nicht nur über Stangen oder in Ringe hüpfen)



Typische Merkmale von F-Junioren:


  • schwach ausgeprägte Muskulatur

  • geringe Konzentrationsfähigkeit

  • eingeschränkte räumliche Orientierungsfähigkeit

  • streitsüchtig und albern

  • bewegungsfreudig

  • ausgeprägte Neugier



E-Junioren



Ziele:


  • Vertiefung der Grundtechniken > Passspiel, Torschuss, Dribbling

  • Erlernen einfachster Finten

  • spezielleres Koordinationsvermögen

  • ganzheitliche Förderung der Kinder durch vielseitige Bewegungsaufgaben

  • Förderung der Ball- und Bewegungsgeschicklichkeit

  • Vertiefung taktischer Kenntnisse

  • Förderung der Beidfüssigkeit

  • zugewiesene Spielräume und Positionen einhalten

  • Tore erzielen durch Zusammenspiel und Einzelaktionen

  • Spaß und Freude am Fußballspielen erleben



Trainingsinhalte:


  • kleine Fußballspiele (z.B. 3 gegen 3, 4 gegen 4 mit TW)

  • Mannschaftsspiele

  • vielseitige Aufgaben mit dem Ball am Fuß

  • einfache Aufgaben mit dem Ball

  • allgemeines und spezielles Koordinationstraining

  • technische Übungsformen

  • Parteispiele mit technischen und einfachen taktischen Schwerpunkten

  • Vielseitigkeitswettbewerbe

  • Vertiefung der Regeln

  • Vermittlung taktischer Elemente



Typische Merkmale von E-Junioren:


  • ausgeglichen, selbstsicher, optimistisch, gut motivierbar

  • starker Wissensdrang

  • unkritisches Nachahmungsverhalten

  • bewegungsfreudig

  • verbessertes gedankliches Erfassen von Bewegungsabläufen

  • verbessertes Wahrnehmungsvermögen


D- und C-Junioren => Aufbautraining

 

D-Junioren


Ziele:


  • Spielfreude und -kreativität

  • Erlernen gruppentaktischer Grundlagen für das Spielen im Raum

  • variable Anwendung der Grundtechniken in verschiedenen Spielsituationen (u.a. unter Druck durch einen Gegenspieler)

  • systematisches Erlernen und Festigen der Grundtechniken und Finten

  • fließender Spielaufbau (Spielverlagerung, Spiel in den Raum, Ballbehauptung)

  • schnelles Spiel (zwei oder drei Ballkontakte)

  • Zusammenspiel zur Ballsicherung und Vorbereitung des Torabschlusses

  • Bewegungsabläufe ohne Ball beim Zusammenspiel

  • Beidfüssigkeit

  • spielerische Stabilisierung der konditionellen Grundlagen

  • Vermittlung einer positiven Einstellung zum Fußballspiel

  • positive, disziplinierte Kommunikation untereinander auf dem Spielfeld und Privat

  • Disziplin (Pünktlichkeit, etc.)

  • Hinweise auf Körperpflege


Trainingsinhalte:


  • technische Übungsformen

  • Überzahl- und Unterzahlspiele (z.B. 3 gegen 4 = erste Annäherung an die Raumdeckung)

  • Dribbling mit Innen- und Außenseite, mit dem Spann sowie mit vielen Tempo- und Richtungswechseln

  • Spiel mit Innen- und Außenseite (vor allem als sicherer Pass)

  • Spiel mit dem Vollspann, mit Innen – und Außenspann (vor allem als Flanke und Torschuss)

  • Koordinationstraining

  • Kopfballspiel (aus dem Stand und aus dem Anlauf)

  • Kontrolle flacher, halbhoher und hoher Zuspiele

  • Körperbetonter Zweikampf (z.B. in Übungen 1:1)

  • Freilaufen aus dem Deckungsschatten des Gegners (mit Tempowechseln und Körpertäuschungen)

  • allgemeines, aber besonders spezielles Koordinationstraining

  • Parteispiele mit technischen Schwerpunkten


  • Parteispiele mit individual- und gruppentaktischen Schwerpunkten




Typische Merkmale von D-Junioren:


  • ausgeglichenes körperliches Erscheinungsbild

  • hohes Bewegungsgeschick

  • hohes Anpassungsvermögen des Herz-Kreislauf-Systems

  • ungestümer Bewegungsdrang

  • starker Neugiertrieb

  • große Lernfähigkeit und –bereitschaft

  • innerer Ausgeglichenheit und Selbstsicherheit



  • Sachgerecht und Leistungsorientiert

  • Beginn der Entwicklung zur Selbständigkeit

  • Gruppendenken setzt ein


 

 

C-Junioren


Ziele:


 

  • Anwendung sämtlicher technischer Elemente in Wettkampfformen

  • sportliche und persönliche Förderung des einzelnen Jugendlichen je nach individuellem Entwicklungsstand

  • Anpassung des individuellen technisch-taktischen Leistungsvermögens an verbesserte Schnelligkeits- und Krafteigenschaften

  • Altersgemäße Koordination

  • Vermittlung anspruchsvoller taktischer Elemente, wie z.B.

 

  • Raumaufteilung

  • Situationsgerechtes Freilaufen

  • Aufgaben auf einzelnen Spielpositionen

  • Gruppentaktische Mittel des Angriffs und der Verteidigung


  • spezielle Aufgabenverteilung (Elfmeterschütze, Einwerfer, etc.)

  • geschicktes, cleveres Spiel (schnelle Ausführung, Vorteil nutzen)

  • Förderung von Selbständigkeit und Verantwortungsbewusstsein

  • Herausbildung einer stabilen Leistungsbereitschaft für ein zielgerichtetes und regelmäßiges Training

  • positive, disziplinierte Kommunikation untereinander auf dem Feld und Privat

  • Disziplin (Pünktlichkeit, etc.)

  • ballorientiertes Verteidigen





Trainingsinhalte:


  • Spiel- und Trainingsformen mit anspruchsvolleren technischen/taktischen Schwerpunkten (Kreuzen, Hinterlaufen, abgestimmtes Deckungsverhalten, Hinführung zur Ballorientierung, Verhalten bei Standardsituationen)

  • positionsspezifisches Training

  • schnelles Spiel (Direktpass, etc.)

  • Standartsituationen (Eckbälle, etc.)

  • Körperbetonter Zweikampf

  • Koordinationstraining

  • motivierende Verbesserung und Stabilisierung konditioneller Grundlagen, wie z.B.

 

 

  • Schnelligkeit

  • Grundlagenausdauer

  • vielseitige Kräftigung

  • Beweglichkeit

  • verstärktes Ausdauer- und Krafttraining (auch ohne Ball)

  • Reaktions- und Startübungen zur Verbesserung der Reaktionsfähigkeit


Typische Merkmale von C-Junioren:


  • beschleunigtes Längenwachstum

  • körperliche und psychische Disharmonie

  • gestörtes Bewegungsgeschick

  • Beginn der geschlechtlichen Reifung

  • Verunsicherung und Verlust des Selbstvertrauens

  • Stimmungsschwankungen und hohe Empfindlichkeit

  • Egozentrisches Denken

  • Unfugmachen“ als Zeichen innerer Unordnung

  • Drang nach Anerkennung

  • gestörtes Verhältnis zum Erwachsenen

  • Drang zu Gleichaltrigen (Gruppendenken, Bandenbildung)



B- und A-Junioren => Leistungstraining

 

B-Junioren


Ziele:


  • Stabilisierung, Verfeinerung und Vertiefung der erlernten technisch-taktischen Grundlagen und Anpassung an die erhöhten Wettspielanforderungen

  • Förderung der Leistungsmotivation

  • spezielle Taktikschulung (Mannschaftssitzung)

  • Kenntnisse der Spielsysteme (4-4-2; 4-3-3; 3-4-3; 3-5-2) sollen vermittelt werden

  • besondere Anforderungen an Spielposition (Weiterentwicklung, z.B. Offensivspiel eines Verteidigers)




  • alle technischen Elemente in hohem Lauftempo und in der Wettkampfsituation unter Stress und Zeitdruck ausführen

  • gezielte Schulung spezieller Taktik-Elemente im Individual-, Gruppen- und Mannschaftstaktischen Bereich:

  1. Positionsaufgaben im Mannschaftsverband

  2. Rhythmuswechsel

  3. Raumaufteilung


 

 

  1. Ballorientiertes Verteidigen

  2. sicherer Spielaufbau und Flügelspiel

  3. Konterspiel

  4. Spielverlagerung


Trainingsinhalte:


  • systematisch eingesetzte auch variierte Spiel- und Trainingsformen mit unterschiedlichem Zahlenverhältnis

  • Verbesserung von Fertigkeiten in isolierter Form über komplexe Übungsformen, auch unter Zeit- und Präzisionsdruck




 

  • Sondertraining zur Beseitigung individueller Schwächen, vor allem aber zum Ausbau und zur Stabilisierung der Stärken

  • fußballspezifisches Koordinationstraining unter Zeit- und Präzisionsdruck

  • motivierende, im Fußball bezogene Stabilisierung und Verbesserung konditioneller Grundlagen:

 

  1. Schnelligkeit

  2. Grundklagenausdauer

  3. fußballspezifische Ausdauer

  4. vielseitige Kräftigung

  5. Beweglichkeit


  • vielseitiges Kraft- und Schnelligkeitstraining

  • Verbesserung der aeroben Kapazitäten über Ausdauerläufe

  • Regenerationsläufe nach dem Training


Typische Merkmale von B-Junioren:


  • beschleunigtes Wachstum des Muskel-Band-Apparates sowie der Organe

  • Rückkehr körperlicher und psychischer Ausgeglichenheit

  • verbessertes Koordinationsvermögen

  • Verbesserung der Kraft- und Ausdauerleistungen

  • stärkeres Selbstbewusstsein erzeugt größeres Selbstvertrauen

  • sachgerechtes und problembewusstes Denken und Verstehen

  • kritische Überprüfung von Anweisungen und Forderungen (geistiges Trotzalter)

  • Widerrede als Unsicherheit des Eingeständnisses, belehrt worden zu sein




A-Junioren


Ziele:


  • der Schwerpunkt im Bereich der A-Junioren ist durch die konsequente Vorbereitung auf den Seniorenbereich gekennzeichnet

  • Stabilisierung, Verfeinerung und Vertiefung der erlernten technisch-taktischen Grundlagen und Anpassung an die erhöhten Wettspielanforderungen

  • gezielte Schulung spezieller Taktik-Elemente im individual-, gruppen- und mannschaftstaktischen Bereich:


 

 

  1. Positionsaufgaben im Mannschaftsverband

  2. Rhythmuswechsel

  3. Raumaufteilung

  4. Ballorientiertes Verteidigen

  5. sicherer Spielaufbau und Flügelspiel

  6. Konterspiel

  7. Spielverlagerung

  8. Hinterlaufen

  9. Kreuzen

 

 

  • herausbilden einen mannschaftstaktischen Konzepts über Spielformen mit zahlenmäßigen größeren Mannschaften

  • anpassen an die erhöhten Anforderungen des Spiels - vor allem die Schulung einer dynamischen Wettspiel-Technik




 

 

 

 

  • gezielte Schulung spezieller Taktik-Schwerpunkte


Trainingsinhalte:


  • Inhalte des Trainings sowohl der B-Junioren als auch der Senioren können übernommen werden


Typische Merkmale von A-Junioren:


  • körperliche Ausreifung (sehr gute konditionelle Steigerungsvoraussetzungen)

  • Ausreifung psychischer und kognitiver Fähigkeiten (sehr gute Trainierbarkeit taktischen Verhaltens)

  • Fortschreitung der Persönlichkeitsentwicklung

  • Spezialisierung aufgrund persönlicher Eigenschaften

  • Sachgerechtes, vernunftgemäßes Verhalten und Benehmen









                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         Sonderpunkt Sozialverhalten A-B-Junioren


  • Einbindung in die Vereinsarbeit (Schiedsrichter, Trainer, Betreuer, Jugendrat)

  • Förderung von Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und Mitverantwortung

  • Entwicklung der Fertigkeit der Selbstkritik

  • positive, disziplinierte Kommunikation untereinander auf dem Feld und privat

  • Problembehandlung (Gespräche zu Spielern suchen)

  • Vermittlung von Kenntnissen zur sportlichen Lebensführung




                                 5. Platzregeln


5.1  Verhalten auf dem Sportgelände


Das Verhalten auf dem Sportgelände sollte einem Spiel- und Trainingsbetrieb angemessen sein. Trainer, Betreuer, Schiedsrichter und Spieler sind in gegenseitigem Sinn mit Respekt zu behandeln, ebenso Zuschauer oder Eltern, Geschwister und Bekannte.

Auf dem gesamten Sportgelände gilt die Vorbildfunktion gegenüber den Spielern.


5.2  Das Spielfeld


Das Spielfeld darf nur von Spielern, Trainern und Betreuern betreten werden. Zuschauer, Eltern und Familienangehörige müssen sich hinter den vorgegebenen Platzbegrenzungen des Spielfeldes aufhalten.

Sind die Spielfelder gesperrt, dürfen sie nicht benutzt werden.



5.3  Tore


Tore müssen nach dem Training oder nach den Spielen vom Fußballplatz auf die dafür vorgesehenen Abstellplätze getragen und angeschlossen werden.

Tore sollten während des Trainings nicht auf die für Punktspiele markierten Plätze  gestellt werden, um zusätzliche Belastungen für den Rasen zu vermeiden.

Tore müssen grundsätzlich vor Gebrauch entsprechend befestigt werden, um ein umkippen zu verhindern.

Mit den Toren und Tornetzen, sollte pfleglich umgegangen werden.

Die stationären Tore dürfen im Trainingsbetrieb nicht benutzt werden.







5.4  Trainingsmaterial


Trainingsmaterial sollte pfleglich behandelt werden und nach Gebrauch an die dafür vorgesehenen Plätze zurückgebracht  werden.

Trainingsmaterial wird für alle Mannschaften gleichermaßen zur Verfügung gestellt. Es sollte mit Augenmaß in den benötigten Mengen benutzt werden, um das gleichzeitige Training mehrerer Mannschaften zu gewährleisten.


5.5  Sauberkeit und Ordnung auf dem gesamten Vereinsgelände


Spielfeld, Toiletten, Kabinen, VIP- Raum und Lagerräume sowie das gesamte Sportgelände, müssen in ordentlichem und sauberen  Zustand verlassen werden. Sollte der vorgefundene Zustand nicht dem entsprechen wie er sein sollte ist umgehend dem Vorstand oder Jugendleiter der Missstand zu melden. Versäumt eine Mannschaft auf die Missstände des Vorgängers hinzuweisen  ist diese in der Pflicht.



Kabinen, VIP- Raum und Lagerräume müssen auch während des Trainings abgeschlossen sein.

Das Abstellen von Fahrrädern in der Sportanlage ist nur auf den dafür gekennzeichneten Plätzen erlaubt.

                                     

Den Anordnungen von Vorstandsmitgliedern und Trainern ist Folge zu leisten.

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